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22.10.2015 Wesentliche Aussagen zum fortschriebenen Energieprogramm der Bayerischen Staatsregierung zum Jahr 2025
http://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwivt/Publikationen/2015/2015-21-10-Bayerisches_Energieprogramm.pdf

Der Stromverbrauch in Bayern stieg in vier Jahren um rd. 3 % auf rd. 93 TWh im Jahre 2014.
B
is einschließlich 2014 kamen rd. 45 % des Stromes aus Kernkraftwerken. Diese Stromquelle wird ab 2021 abgeschaltet sein.
Dadurch wächst ab dem Jahr 2021 der Anteil erneuerbarer Energien an der innerbayerischen Stromerzeugung von heute 36 % auf 66 % bis über 70 %.
Die übrige Strommenge, etwa entsprechend der heutigen Atomstrommenge, muss künftig nach Bayern importiert werden. Aus welchen Quellen dieser Strom kommen wird, dazu ist nichts ausgesagt. Die außerhalb Bayerns mit bayerischen Investitionsmitteln finanzierten Off-shore-Windkraft-Stromerzeugungsanlagen bleiben unerwähnt. Ebenso unerwähnt bleibt der intensive Stromaustausch mit den österreichischen Pumpspeicherkraftwerken. Es wird bei dem von außerhalb Bayern kommenden Stromanteil 
unterschieden werden müssen, welcher Anteil aus erneuerbaren Energiequellen und aus Pumpspeicherkraftwerken oder welcher aus Kohlekraftwerken bzw. aus ausländischen Atomkraftwerken stammt.

Bayerische KWK-Anlagen haben rd. 10 % des Stromes erzeugt. Folglich kommt die restliche Menge (9 %) aus fossilen Nicht-KWK-Anlagen. Der im EE-Strom enthaltene KWK-Anteil - dieser ist besonders hervorhebenswert - jedoch nicht separat ausgewiesen. In Wirklichkeit ist deshalb der KWK-Stromerzeugungsanteil größer als 10 %.

Um den KWK-Anteil weiter zu erhöhen, sind vor allem Initiativen von kommunaler Seite erforderlich. Hierzu soll es lt. Bayerischem Energieprogramm Fördermittel für Gemeinden geben, um Projekte zu einem erfolgreichen Start zu verhelfen (Umsetzungsbegleitung durch fachkundige Dritte, sog. "Kümmerer" sowie von "Energiecoaches"). Finanziell gefördert werden auch kommunale Energienutzungspläne, Energiekonzepte, Machbarkeitsstudien, Vorprojekte sowie die Rechtsberatung.